Unsere Community lebt vom kollektiven Austausch, vernetzt vielfältige Perspektiven und schafft Räume für gemeinsames Weiterdenken alternativer Zukünfte.
Ansätze weiterdenken, Dialoge führen und Erkenntnisse teilen
Unsere Community vereint engagierte Menschen aus verschiedenen Bereichen: Zukunftsforscher*innen, Designer*innen, Transformationsbegleiter*innen und Science-Fiction-Fans. Wir sind eine bunte Mischung aus Haupt- und Nebenberuflichen sowie einfach am Thema Interessierten. Aktuell umfasst unser Netzwerk rund 250 Menschen, von denen 20 bis 40 regelmäßig an unseren virtuellen Veranstaltungen teilnehmen (Stand Ende 2025).
Es ist unser gemeinsames Anliegen, die kritische Zukunftsforschung in Deutschland weiterzuentwickeln. Uns verbinden Werte wie Vielfalt, Neugier und Offenheit für unterschiedliche Perspektiven. Wir hinterfragen eingefahrene Vorgehensweisen und betrachten mögliche Zukünfte aus kritischen Blickwinkeln.
Herzstück unserer Community sind regelmäßige Events für ein breiteres Netzwerk an Interessierten. Diese virtuellen Treffen bieten Workshop-Charakter mit Input, Austausch und Vernetzungsmöglichkeiten.
Über die regelmäßigen Treffen hinaus arbeiten wir in spannenden Projekten zusammen. So hat eine Arbeitsgruppe den Kritik-Kreisel entwickelt, während eine andere eine Workshop-Journey zur KI-Reflexion konzipiert hat. Mit unserer Neuausrichtung ab 2026 forcieren wir diese Entwicklung als Herzstück der Community.
Parallel dazu haben wir den Diskurs durch Blog-Beiträge und Podcasts erweitert. Außerdem engagieren sich einige von uns in ihren persönlichen Umfeldern, etwa durch Vorlesungsreihen oder als Speaker*innen bei Veranstaltungen.

Unsere Community
Unsere Mitglieder bilden das inhaltliche Herzstückt unsere Community über das Orga-Team hinaus – Mitdenkende, die durch ihre kontinuierliche Präsenz und ihr aktives Engagement den Diskurs bereichern und vertiefen. Als regelmäßige Teilnehmende unserer Veranstaltungen bringen sie wertvolle Perspektiven ein, übernehmen zeitweise organisatorische Aufgaben und setzen als Impulsgeber*innen wichtige Akzente für die Weiterentwicklung kritischer Zukunftsforschung. Ihre vielfältigen fachlichen Hintergründe und ihr Engagement ermöglichen einen lebendigen Austausch über Disziplingrenzen hinweg.

Oliver Lauenstein
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Oliver ist begeisterter Zukunfts-Nerd. Er liebt es Probleme zu knacken, gerne komplex und mit einem interdisziplinären Ansatz. Nach ein paar Jahren in der sozialpsychologischen Forschung und Lehre ist er seit 2015 in einem Bundesministerium als Referent tätig. Neben der KZF ist er auch im Bereich der Public Sector Innovation umtriebig. Gestern wie heute reizt ihn am Morgen die Möglichkeit, Dinge anders – und hoffentlich besser – machen zu können. Durch den skeptischen Blick der Kritische Theorie(n) und die hoffnungsvollen Zukünfte der Science Fiction geprägt ist er zähneknirschender Realutopist. Kritische Zukunftsforschung ist für Oliver ein Fuß in der Tür der Möglichkeitsräume. Am besten funktioniert das Ganze, versteht sich, mit vielen anderen und im positiven Austausch.
#KritikKreisel #ScienceFiction #Zukünfte #RealUtopie

Johannes Kleske
Webseite | LinkedIn
Johannes hat eine Mission: Menschen von passiven Zukunfts-Empfängern zu aktiven Gestaltern machen. Als Ko-Initiator der KZF-Community bringt er als kritischer Zukunftsforscher mit 15+ Jahren Erfahrung eine besondere Perspektive ein: die Praxis-Brücke zwischen Theorie und Wirtschaftsrealität. Er übersetzt kritische Zukunftsforschung in konkrete Handlungsoptionen für Organisationen und Führungskräfte – und zeigt, wie auch in schwierigen Kontexten neue Möglichkeiten entstehen können. In seinen Keynotes und Workshops geht es darum, Standardvorgehensweisen zu hinterfragen und trotz wenig Spielraum Handlungsräume zu schaffen. Seine unersättliche Neugier kanalisiert er unter anderem in den KZF-Podcast, in dem er sich mit Jonas und anderen Gästen über KZF und die Schnittstellen zu anderen Disziplinen und Bereichen austauscht.
#KZFÜbersetzer #Handlungsräume #KZFPodcast #FutureImaginaries

Jannis Huelsen
Webseite | LinkedIn
Als Designer entwickelt er designbasierte Werkzeuge und gestaltet Räume, in denen Veränderung entstehen kann. An der kritischen Zukunftsforschung fasziniert ihn die Bescheidenheit und Selbstreflexion: Was ist nicht Teil meines Denkens? Wie kann ich neue Aspekte integrieren? In Projekten zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement, Forschung und Lehre baut er Brücken zwischen theoretischen Gedanken und der Praxis.
Sein Ziel: Menschen befähigen, ins Handeln zu kommen und Veränderungen zu gestalten. Das Unvorhersehbare und der Zufall treiben ihn dabei an. Aus Berlin verliert er sich gerne selbst auf der Brücke zwischen Denken und Handeln – eine prima Grundlage, für neue Ideen.
#DesignbasierteWerkzeuge #TheoriePraxis #Veränderungsräume #Selbstreflexion #HandlungsfähigkeitStärken

Jordi Tost
LinkedIn
Als Designforscher arbeitet er an der Schnittstelle zwischen Interaktionsdesign, kritischer Designpraxis und KI. Durch Prototyping und spekulative Ansätze macht er Mensch-Technologie-Beziehungen verhandelbar. Sein Ansatz: Anti-Solutionismus und produktive Absurdität als Hebelwerkzeuge, um etablierte Muster sichtbar zu machen, aufzubrechen und alternative Möglichkeitsräume zu konstruieren. Er bewegt sich zwischen Barcelona und Berlin in Designstudios und Forschungsgruppen – unter anderem am Interaction Design Lab der FH Potsdam, an der Bauhaus-Universität Weimar oder an der HfG Schwäbisch Gmünd. An KZF fasziniert ihn die Nähe zu Critical Design: Wie wird Selbstreflexion zum Motor für Veränderung? Für Jordi ist Kritik kein Endziel, sondern der produktive Moment der Störung, in dem alternative Zukunftsbilder entstehen können.
#KritikKreisel #ScienceFiction #Zukünfte #RealUtopie

Aude Bertrand-Höttcke
LinkedIn
Sie liebt es, unmögliche Dinge möglich oder zumindest denk- und vorstellbar zu machen. Sie verbindet gerne unterschiedliche Milieus, Fachrichtungen, Denk- und Handlungsweisen: auf internationaler Wirtschaft und Unternehmensberatung folgten Kunst und Philosophie. Experimente der urbanen Transformation und Selbstorganisation. Und dann das WittenLab, das neue Zukunftslabor an der Universität Witten/Herdecke. Auf Umwege traf auf sie inspirierende Weggefährten, wie die Berliner Enfants Terribles und das Netzwerk für Kritische Zukunftsforschung. Sie genießt umherschweifende Stadtspaziergänge und ausufernde Gespräche – darüber, wie die Welt von morgen aussehen würde oder könnte oder sollte, wenn. Treffen kann man sie im ungeschmückten Ruhrgebiet – und gelegentlich in ihrer Heimatstadt Paris, denn Glitzer und Champagner müssen manchmal auch sein.

Mareike Schütt
LinkedIn
Um hierzu möglichst verschiedene Blickwinkel kennenzulernen, liest sie Sci-Fi von Afro- und Indigenous Futurisms bis hin zu Cyber- und Solarpunk. In ihrer Promotion erforscht sie die Performativität des Solarpunk-Imaginary: Wie können Zukunftsbilder Realität mitgestalten? Die KZF ist für sie ein Raum, dominante Narrative aufzubrechen und neue zu finden – jenseits von Techno-Optimismus und Untergangsstimmung. Als Personal- und Organisationsentwicklerin begleitet sie Reflexions- und Gestaltungsprozesse, zuletzt in Thüringer Verwaltungen. Ihr Kompass: interkulturelle Kompetenz als Zukunftsfähigkeit – durch Offenheit und Empathie auch in komplexen Situationen handlungsfähig bleiben.
#FutureImaginaries #Solarpunk #Performativität #ScienceFiction #Zukunftsfähigkeit

Wenzel Mehnert
Webseite | LinkedIn
Wenzel arbeitet an der Schnittstelle von kritischer Zukunftsforschung, Technikfolgenabschätzung und spekulativer Praxis – und misstraut allen Zukunftsbildern, die zu glatt daherkommen. Er erforscht, wie technologische Zukünfte entstehen: durch Narrative, Metaphern, Hypes und politische Erwartungen. Bei KZF bringt er diese Perspektive in Diskussionen, Texte und Formate ein, die Zukunft nicht vorhersagen, sondern verhandelbar machen. Konkret entwickelt Wenzel Workshops und Forschungsformate, in denen Science Fiction, Worldbuilding und Policy-Foresight aufeinandertreffen – etwa zu KI, Neurotechnologien oder Quantentechnologien. Seine Mission: Zukunftsbilder entzaubern, ohne sie zu entleeren. Er lebt zwischen Wien und Berlin, trinkt zu viel Kaffee und sammelt Begriffe, die mehr versprechen, als sie halten.
KritischeZukunftsforschung #Technikzukünfte #Worldbuilding #Hype #Imaginäre #STS

Niels Jansen
LinkedIn | Fotocredit: Ellery Studio
Dabei mäandert er an den Schnittstellen von Technik, Gesellschaft und Politik. Für die Wissenschaft oft zu praktisch und für die Praxis manchmal zu verkopft …
Er besitzt die goldene Bonuskarte der KFZ-Events, arbeite gerne partizipativ und versucht Keime des Zukunftsdenkens auch in Unternehmen zu pflanzen. Nebenbei bringt er sich in Projekte rund um Bits, Bäume und Community Resilience ein. Niels arbeitet gerne gemeinsam mit Designer:innen in Workshops und offenen Formaten daran, festgefahrene Annahmen aufzubrechen und neue Handlungsräume zu entdecken und zu nutzen. Er mag es, Menschen und Organisationen die sonst selten am selben Tisch sitzen in unkonventionellen Allianzen zusammenbringen. Meist in Berlin – oft mit zu vielen Tabs im Kopf, Büchern auf dem Lesestapel aber immer mit ehrlicher Neugier auf das, was noch fehlt.

So einige mehr und bald auch du?
Einige Schüchterne oder Unentschlossene (Communityzugehörigkeit kann auch eine Last sein) werden hier ebensowenig gezeigt wie du bisher. Das soll sich ändern?
info (at) kritische-zukunftsforschung.de
Die Community trifft sich hin und wieder in kleinerer Runde, stößt neue Projekte an und tauscht sich über bestehende ebenso aus wie über die großen offenen Fragen, die Kritik und Zukünfte nunmal so mit sich bringen.
Du bist regelmäßig bei den Netzwerk-Events dabei und möchtest dich stärker vernetzen? Gib uns gerne Bescheid – wir freuen uns, dich offiziell in der Community willkommen zu heißen und nehmen dich gerne hier in der Website auf.
Mach doch mit!
Als Teil unserer Community profitierst du vom Austausch mit ähnlich Gesinnten, knüpfst wertvolle Kontakte und erhältst neue Impulse für deine eigene Arbeit. Gemeinsam entwickeln wir Methoden und Ansätze der kritischen Zukunftsforschung weiter und vernetzen uns über verschiedene Disziplinen hinweg.
Fühlst du dich angesprochen? Dann trag dich in unser Newsletter-Formular ein und bleibe über kommende Netzwerk-Events und neue Vorhaben informiert. Möchtest du dich stärker einbringen? Werde Teil unserer inhaltlich geprägten Community! Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr können wir bewegen und neue Projekte starten. Nimm einfach Kontakt mit uns auf.
Stimmen aus dem Netzwerk





Behind the Community
Seit unserem „Soft Launch“ Mitte 2023 haben sich viele, viele Menschen bei uns (an-)gemeldet. Mit einem kleinen, wachsenden Kern entstand ein erstes Communityevent Ende November 2023. Inzwischen haben wir die Events verstetigt, erste kleine eigene Projekte umgesetzt und es deutet sich an: Das Projekt „Kritische Zukunftsforschung“ ist bereit für die nächsten Schritte.
Im Rahmen von KZF 2.0 haben wir unser Orga-Team gesund geschrumpft, weil die meisten doch dabei sind, um sich inhaltich auszutauschen. Diese drei sind aktuell die strukturellen Enabler der Community:

Daniele Lauriola
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sondern durch kleine Experimente Menschen ihre eigene Agency, Neugier und Courage entdecken lassen? In seiner Praxis als Transformation Designer, Forscher und Mitgründer des institut für zukünfte entwickelt und gestaltet Daniele Räume, die Partizipation, öko-soziale Transformation und metamoderne Perspektiven fördern. Mit dem Kollektiv soft system agents erforscht er, wie zwischen Organisation, Kunst und Zivilgesellschaft neue Möglichkeits- und Handlungsräume entstehen. Für ihn ist KZF ein Resonanzraum, in dem theoretische Reflexion und praktische Interventionen verwoben werden, um Zukunftsbilder gemeinsam zu erproben, kritisch zu reflektieren und weiterzudenken. Unterwegs fühlt sich Daniele zuhause – und findet beim Unterrichten und Praktizieren von Yoga und Meditation Momente des Ankommens, in denen sich systemische Fragen mit somatischer Präsenz verbinden.
#SoftSystems #Komplexität #Care #Zwischenräume #Agency #Metamodern

Jonas Drechsel
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weil er es liebt, Denken mit Machen zu kombinieren. Nachdem er lange mit Johannes über kritische Zukunftsforschung gesprochen hatte, co-initiierte er dieses Projekt, das sich heute teils schon realutopisch anfühlt – von wiederkehrenden Events über Kritik-Kreisel, Podcast oder Ringvorlesung bis hin zu den tollen Menschen aus der Community. Jonas möchte wünschbare Zukünfte wahrscheinlicher machen. Für ihn sind Kritik und Utopie dabei zwei Mittel zum Zweck der Zukunftsgestaltung. Konstruktionsbedingungen als wichtiger Teil von Zukünfte-Arbeit zu etablieren, ist ein wichtiges KZF-Projekt-Ziel für Jonas. Er neigt außerdem zu EVERYTHING-ALL-AT-ONCE – was manchmal oberflächlich wirkt, ist im Kern die Suche nach den Hebeln zur Weltrettung. #Realutopist #Denken&Machen #Zukünfte #KritikKreisel #Community #Konstruktionsbedingungen

Dorle Schmidt
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Als Designerin schafft sie Spielräume, in denen Menschen gewohnte Denkmuster loslassen und neue Handlungsoptionen entdecken. Bei KZF ist so ein Projekt mit dem KI-Archetypen-Mapping entstanden: Über Science Fiction Stories werden unbewusste Prägungen gegenüber KI reflektiert und schließlich bewusst gestaltet. Für Dorle ist KZF der Ort, an dem gemeinwohlorientierte Ansätze entstehen – als Gegenakzent zu Konsum und Passivität. Sie liebt den neugierigen, offenen Austausch in der Community. Vielfältige Perspektiven werden auf Augenhöhe diskutiert, egal ob jemand neu im Thema ist oder schon tiefgreifende Erfahrung hat. Ihr Antrieb: das große Miteinander gestalten, statt Effizienz über Menschlichkeit zu stellen. Aus Köln, mit Vorliebe für schräge, kuriose Ansätze. #Denkgrenzen #SpielRäume #KI-Archetypen #Miteinander #ExperimentelleFormate
Unsere Entstehungsgeschichte
Alles begann mit Johannes Kleske und Jonas Drechsel, die sich im Master Zukunftsforschung an der FU Berlin kennenlernten. Seit 2017 haben die beiden in verschiedenen Projekten zusammengearbeitet – vom Synthetische-Medien-Zukunftsreport für den WDR bis hin zu diversen Trendreports.
Was als regelmäßiger Austausch über kritische Perspektiven in der Zukunftsforschung anfing, führte dazu, dass sie diese Gespräche strukturierten und irgendwann auf Aufnahme drückten. Gleichzeitig zum Podcast entstand der Wunsch, noch mehr Menschen erreichen und zu vernetzen! Also bauten sie eine Website und setzten sich ein konkretes Ziel: „Wenn sich mindestens 30 Leute anmelden, organisieren wir ein erstes Community-Event.“
Die Resonanz überraschte: Nach nur einem Monat hatten sich bereits über 100 Interessierte gemeldet! Seit Sommer 2023 ist die Community rund um kritische Zukunftsforschung stetig gewachsen. Bisher waren die Events immer virtuell, doch die Idee, sich auch in Präsenz zu treffen und ein „richtiges“ Event zu machen, ist noch nicht vergessen.
